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„Back to the Beginning“: Ozzy & Black Sabbath im Kino

Das letzte Konzert von Ozzy Osbourne und Black Sabbath kommt ins Kino. Kann ein zweieinhalbstündiger Film diesem historischen Abschied gerecht werden?

„Back to the Beginning“: Ozzy & Black Sabbath im Kino
© LUF Kino GmbH

Am 5. Juli 2025 war die Metalwelt in Birmingham. Wer konnte sich nicht persönlich von Ozzy Osbourne und Black Sabbath verabschieden? Ich. 

Trotz Elan, Laptop und Handy reichte es beim Ticketverkauf nur für Wartelistenplatz Achtzigtausendirgendwas. 2024er Oasis-Frust all over again.

Immerhin blieb die Aussicht, das Spektakel irgendwann nachholen zu können.

17 Tage später starb Ozzy Osbourne. Und aus dem größten Metal-Abschied aller Zeiten wurde sein letzter Auftritt überhaupt.

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Zehn Stunden in 147 Minuten

Metallica, Guns N’ Roses, Slayer, Pantera, Tool und unzählige weitere Größen waren nach Birmingham gereist, um Ozzy und Black Sabbath die letzte Ehre zu erweisen. Ein Line-up, das jeden Festivalveranstalter in den finanziellen Ruin getrieben hätte.

Für die Kinofassung wurde das zehnstündige Spektakel auf 147 Minuten eingedampft. Von den meisten Bands bleibt ein Song, teilweise wurde sogar der gekürzt. Unter anderem fehlen Metallicas „Master of Puppets“, Panteras „Planet Caravan“ und Slayers „Raining Blood“ komplett.

Noch ärgerlicher: die eigenwillige Dramaturgie. Statt die natürliche Steigerung auf Ozzys Soloauftritt und die anschließende Sabbath-Reunion beizubehalten, verteilt der Film Ozzys Songs über die gesamte Laufzeit.

Auch der Schluss wird umgeschrieben: Auf Sabbaths tatsächlichen Abschied mit „Paranoid“ folgt im Kino noch Ozzys „Mama, I’m Coming Home“.

Ein sterbenskranker Musiker singt bei seinem letzten Konzert davon, nach Hause zu kommen. Kurz darauf ist er tot. Eine emotionalere Schlussszene könnte sich kein Drehbuchautor ausdenken. Nur hat sie sich eben so nicht ereignet.

Viel Ehrfurcht, wenig Konzertatmosphäre

Zwischen den Songs erzählen prominente Weggefährten in Schwarz-Weiß-Passagen von ihrer Verbindung zu Ozzy und Sabbath. Interessant, aber auf Kosten der Atmosphäre: Statt die Euphorie im Villa Park einzufangen, hetzt der Film durch musikalische Highlights und tritt anschließend mit Interviews wieder auf die Bremse.

Technisch gibt es hingegen wenig zu meckern. Die aufwendige Kameraarbeit und der druckvolle Kinosound machen ordentlich was her.

Und dann stehen sie endlich gemeinsam auf der Bühne: Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward. Vier Männer, die vor über 55 Jahren in Birmingham angefangen haben, Musik zu machen, und damit ein ganzes Genre erfunden haben.

Ozzy sitzt schwer gezeichnet auf seinem Thron. Jeder Ton kostet Kraft. Aber sobald das ikonische Riff von „War Pigs“ erklingt, ist das plötzlich ziemlich egal.

Vier Songs. Mehr braucht es nicht, um zu begreifen, was Black Sabbath für die Musikgeschichte bedeuten. Und spätestens bei Ozzys letzten Worten wird es auch im Kinosessel verdammt schwer, die Fassung zu bewahren.

„Back To The Beginning“ läuft ab dem 28. Oktober 2026 in den deutschen Kinos.

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