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Gwar - The Return Of Gor Gor

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Wertung der Originalkritik: 7/12

Gwar feiern 40 Jahre Latex, Kunstblut und Krawall. Zum Jubiläum gibt’s drei neue Songs, vier Livemitschnitte und ein Comic über die titelgebende, crackabhängige, in Hinterhöfen Blowjobs verteilende T-Rex-Prostituierte.

Man merkt: Der Humor der US-Monster kommt auch nach vier Jahrzehnten und einem kompletten Besetzungswechsel (seit dem Tod von Dave Brockie aka Oderus Urungus 2014 steckt kein Originalmitglied mehr in den Gummikostümen) nicht über das Niveau einer beschmierten Wand in einer Schultoilette hinaus. Musikalisch liefert das neue Material ebenfalls klassischen Gwar-Stoff: Thrash Metal mit Hardcore-Wumms, rotzigem 90s-Punk-Drive und ganz viel Wahnsinn.

Der große Hit ist das bizarre “The Great Circus Train Disaster”: Bärtige Ladies und zweiköpfige Babies verbrennen, der Groove ist catchy, der „Shout!“-Refrain geht sofort ins Ohr. Auch “Lot Lizard” macht Bock, ein schneller, krawalliger Brecher mit gewohnt absurdem Text und Hardcore-Energie. “Tyrant King” knallt ebenfalls, bleibt im Vergleich aber weniger hängen.

Die vier Liveversionen sollen dann zeigen, was Gwar wirklich ausmacht: ihr jegliche Grenzen des guten Geschmacks sprengendes Bühnentheater aus Blut, Lärm und Latex. Ohne die visuelle Komponente verpufft das allerdings, vor allem für diejenigen, die noch nie Zeuge einer Gwar-Show waren. “The Return Of Gor Gor” ist somit vor allem eines: ein spaßiges Geburtstagsgeschenk für Fans, das den abgedrehten Bandkosmos weiter ausbaut.

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