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Skogskult - Skogskult

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Wertung der Originalkritik: 8/12

Atmosphäre, Wucht, Mystik – Skogskult setzen mit ihrem Debüt eine erste Duftmarke.

Die junge Band Skogskult aus dem schwedischen Umeå, erst seit 2022 unterwegs, spielt schwerfälligen, nordisch gefärbten Doom: runtergestimmte Gitarren, brummender Bass, große Hallräume, Drums, die schieben, statt zu sprinten, dazu rauer Gesang in der Muttersprache.

“Lyktans Låga” steckt als Opener die Koordinaten ab: ein lange atmender, schleppender Groove, den ein infernalischer Schrei von Frontmann Simon Rosengrim drastisch aufbricht. Das sludgig angehauchte “Turs” drosselt das Tempo anschließend weiter, legt dicken Fuzz übers Riff und lässt Rosengrim zwischen kehligem Raunen und klarem Gesang pendeln. “Jag Ger Mig Av” kriecht wie dichter Nebel aus den Lautsprechern und wirkt drückend-hypnotisch, bevor “Pakten” den Nebel als Herzstück der Platte wieder lichtet: Black-Sabbath -Schub, treibender Rhythmus, hypnotische Gitarren, dazu ein Refrain, der sitzt.

Produzent Max Malmer lässt das alles warm, druckvoll und organisch wirken; die schwedischen Texte geben der Platte eine eigene Farbe und vertiefen die rituelle Mystik im Sound. “Sol” und “Snöblind” drücken das Album schließlich über die Ziellinie, liefern erneut eher Trance als Thrill. Unterm Strich pulsiert manches zu oft im selben Bereich, doch die dichte Atmosphäre und der variable Gesang heben das Debüt locker über Genre-Durchschnitt. Ein geerdetes Doom-Statement, das einlullt, Bilder im Kopf evoziert – und nachhallt.

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