Ben-Hur

Ben-Hur
Der jüdische Prinz Judah Ben-Hur und der Sohn eines römischen Steuereintreibers Messala wachsen gemeinsam zu jener Zeit auf, zu der auch Jesus Christus lebt. Sie sind beste Freunde, bis Messala eines Tages nach Rom geht, um sich dort weiterzubilden. Jahre später kommt er als völlig veränderter Mensch zurück, hat nur noch Spott für Judah und vor allem für dessen Religion übrig.
- Laufzeit
- 123 Min.
- FSK
- FSK 12
- Regie
- Timur Bekmambetov
- Drehbuch
- John Ridley, Keith R. Clarke
- Hauptdarsteller
- Jack Huston · Toby Kebbell · Rodrigo Santoro · Morgan Freeman · نازنین بنیادی
Meine Kurzmeinung: Man kann 2016 eine neue Ben-Hur-Verfilmung ins Kino bringen – aber doch bitte nicht so. Der Film hat zwei ganz große Probleme, die ihn fast unerträglich machen: 1. Ist er kolossal fehlbesetzt mit zwei gesichtlosen und wenig sympathisch bis stocksteif aufspielenden Hauptdarstellern – und Morgan Freeman. Und 2. trieft er von der ersten Minute bis zum wirklich unfassbar schmierigen Ende nur so vor Cheesyness. Die Dialoge, die Charaktere selbst, ihre Handlungen und selbst die Actionszenen, die sonst noch recht ansprechend inszeniert sind. Ich hätte gerne eine schöne Neuinterpretation der Geschichte gesehen, aber leider ist diese Version fast unfreiwillig komisch in ihrem Kitsch und dem Actionfilm-Charakter, den der Film zwischendurch an den Tag legt, und unterhält eher dadurch, als durch Spannung oder Dramatik. Verschenkt und zu Recht gefloppt.