Spencer

Spencer
Dezember 1991: In der Ehe zwischen dem Prinzen und der Prinzessin von Wales herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Diana kennt das Spiel.
- Laufzeit
- 116 Min.
- FSK
- FSK 12
- Regie
- Pablo Larraín
- Drehbuch
- Steven Knight
- Hauptdarsteller
- Kristen Stewart · Timothy Spall · Jack Nielen · Freddie Spry · Jack Farthing
Meine Kurzmeinung: Kristen Stewart: Fantastisch. Der Soundtrack von Jonny Greenwood: Fantastisch. Ausstattung & Kamera: Fantastisch. Wie Larraín so manche Sequenz im großen, kühlen Palast mit seinen noch kühleren Bewohnern und grotesken Traditionen wie in einem Horrorfilm inszeniert, sodass es einem fast die Kehle zuschnürt: FANTASTISCH.
Aber: Leider hat Spencer die Subtilität genauso wenig mit Löffeln gefressen wie die Titelfigur ihre Suppe. Jedes Bild, jede Metapher wird mindestens einmal zu oft erklärt. Öfters mal eine Minute früher wegschneiden (oder am Ende auch ein paar mehr) und damit auch die unnötig lange Laufzeit ein wenig trimmen, hätte Spencer sehr gut getan. So bleibt am Ende ein starker Film mit vielen großartigen Ansätzen, aber auch einer Menge verschenktem Potential.