X-Men: Apocalypse

X-Men: Apocalypse
Der Motor für das Fortbestehen einer Art ist die Mutation, die unter bestimmten sich ändernden Umweltbedingungen sich von größtem Vorteil erweist. Noch sah sich immer der Mensch, der Homo sapiens, als die Krone der Schöpfung. Doch nun – mit dem Auftritt der Mutanten – sehen sich die Menschen in ihrer Alleinstellung bedroht vom Homo sapiens superior.
- Laufzeit
- 144 Min.
- FSK
- FSK 12
- Regie
- Bryan Singer
- Drehbuch
- Simon Kinberg
- Hauptdarsteller
- James McAvoy · Michael Fassbender · Jennifer Lawrence · Nicholas Hoult · Oscar Isaac
Meine Kurzmeinung: Wie auch schon bei Batman v Superman hatte ich einigen Spaß beim Schauen des Films, auch wenn die eklatanten Mängel mehr als offensichtlich sind. Die Handlung ist Superheldenfilm-typisch völliger Humbug und krankt, wie bei den meisten seiner Blockbuster-Kollegen daran, dass man im letzten Drittel zu viel auffährt, versucht immer noch einen draufzusetzen, die Qualität dadurch aber rapide abnimmt und der zuvor vorhandene Flair und Spaß fast vollständig zugunsten von großer Action und überzogenen Wendungen verschwindet. Aber: wie in den Vorgängern wird die behandelte Zeit (diesmal die 1980er) wunderbar aufgegriffen und die (meisten) Schauspieler sind ebenfalls charismatisch und stark.
Damit ist die Apocalypse insgesamt schlechter als seine Vorgänger, aber noch immer ein recht unterhaltsamer Blockbuster mit einigen interessanten und stimmungsvollen Momenten.