EIGENE FILMTEXTE

Letterboxd-Kritiken

236 eigene Reviews aus meinem Letterboxd-Archiv. Ungekürzte Originaltexte, getrennt vom journalistischen Magazinarchiv.

236 Reviews

The Intern

Vorhersehbar und etwas lang, dafür aber keine Spur von Hau-Drauf-Humor. Zieht seine Komik aus den wirklich sympathischen Figuren und den tollen Hauptdarstellern. Guter Film für einen Sonntagnachmittag.

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Independence Day: Resurgence

Wow. Das war selbst für Roland Emmerich-Verhältnisse enorm dumm. Einen gewissen Unterhaltungswert kann man ihm aber nicht absprechen, was allerdings nahezu komplett an Pullman, Goldblum, Spiner und Co. liegt. Und hab ich schon erwähnt, dass der Film echt brutal dumm ist?

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Admiral

Beeindruckend für eine niederländische Produktion. Die Seeszenen machen großen Spaß, die Geschichte des Admiral De Ruyter faszinierend. Gleitet aber zu oft in Seifenoper-Sphären ab. Insgesamt allemal sehenswert!

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The Admiral: Roaring Currents

Gute koreanische "300"-Version mit "Oldboy" Choi Min-sik in der Hauptrolle. Kann nicht ganz mit internationalen Standarts mithalten und ist arg pathetisch, bietet aber unterhaltsame Schlachtszenen und Choi Min-sik ist immer einen Blick wert!

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Trumbo

Doof, wenn bei einem Film über einen der größten Drehbuchautoren das Drehbuch das Schwächste am Film ist.

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The Girl on the Train

Einige gute Ansätze – aber vollkommen vorhersehbar und daher ebenso vollkommen verschenkt.

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One Day

Zieht aus seiner Prämisse und den sympathischen Hauptdarstellern eine gewisse Faszination – bleibt abgesehen davon aber eine belanglose Romanze.

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31

Ich könnte mich hier jetzt brutal aufregen, aber ich will nicht. Trotzdem: Was sollte das, Rob Zombie? Mies. Ganz mies.

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Grown Ups

Einen halben Stern besser als erwartet – trotzdem eine masochistische Grenzerfahrung, aus der ich gelernt habe und gestärkt hervorgehe.

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Fantastic Beasts and Where to Find Them

Beginnt mit viel kindgerechtem Slapstick, dann kommt ein Cut und die Stimmung wird deutlich ernster und erwachsener – was dem Film gut tut.
Insgesamt hat Fantastic Beasts aber starke Probleme mit seiner Dramaturgie, beginnt auf der anderen Seite jedoch, eine faszinierende Welt aufzubauen, die den Potter-Zauber atmet und in die man auf jeden Fall zurückkehren will. Ich bin ernüchtert, aber nicht enttäuscht!

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The Nightmare

Hypnotische und metaphorisch starke Coming of Age-Variante mit E.T.-Anleihen und für sein erschreckend geringes Budget erstaunlich hochwertig umgesetzt. Energetisch, düster, intensiv!

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Suicide Squad

Da ich Batman v Superman einiges abgewinnen konnte, hab ich auch nach den Zerrissen noch etwas erwartet. Aber was soll man dazu noch sagen? Völlig zerschnittenes Stückwerk. Die blöde Geschichte gleitet von überkandidelter Videoclip-Ästhetik in langweilige und hanebüchene 08/15-Action. Dazu dämlich gezeichnete und sehr blasse Figuren mit schrecklicher Charakterentwicklung und ein noch schlimmerer Bösewicht. Furchtbar.

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Lights Out

"Lights Out" bewegt sich zwar im Rahmen des 08/15-Horrorfilms der 2000er und 2010er, variiert diesen jedoch erfrischend und intelligent. Regisseur David F. Sandberg spielt sehr geschickt mit Licht und Schatten und erzeugt ohne auf tumbe Schockeffekte zu setzen eine schön düstere Atmosphäre. Dazu sind die Charaktere keine einfachen Abziehbilder der gängigen Klischee-Figuren, sondern sind erfreulich gut ausgearbeitet und ebenso gut besetzt. 
Insgesamt ist der Film kein Meisterwerk, erinnert aber an starke Horrorfilme der vergangenen Jahre wie "The Babadook" und "It follows", ohne jedoch deren Intensität und Klasse zur Gänze zu erreichen. Dennoch sehr erfrischend und eindeutig einer der besten Genre-Beiträge des Jahres!

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Embrace of the Serpent

Hypnotische Reise, auf zwei ineinander verwobenen Zeitebenen erzählt. Eindrucksvoll, fast psychedelisch bebildert wird die Geschichte der Konflikte zwischen Alt und Jung, Zukunft und Vergangenheit, Heimat und Fremde erzählt. Nicht immer einfach anzuschauen, aber dafür umso beeindruckender und intensiver.

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Supersonic

"Oasis: Supersonic" stürzt sich in keiner Weise auf die Skandale der Band, sondern zeichnet ein intimes und dadurch sehr greifbares Bild von zwei faszinierenden und auf ihre verschrobene Art sehr sympathischen jungen Brüdern, die mit ihrem musikalischen Talent und besagter Art eines der größten Phänomene der Musikgeschichte geschaffen haben. Intim, extrem unterhaltsam und wie schon 'Amy' ganz, ganz großes und hoch emotionales Kino.

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Don't Breathe

Erzeugt mit seinem Spiel mit Licht bzw. Dunkelheit und Ton eine enorm intensive Spannung. Dazu gibt's einen wirklich guten Antagonisten, Charakter- und Schauspielertechnisch, und eine Hand voll überraschender Wendungen. Wirklich großartig.

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Wiener-Dog

Skurril und sympathisch, aber viel zu bemüht auf hip und provokant-witzig getrimmt, wodurch "Wiener-Dog" leider oft sehr prätentiös wirkt. Überzeugt auf der anderen Seite aber durch einige in ihrer Bitterkeit emotional ergreifende Momente. Insgesamt sticht keine der vier Episoden besonders hervor, weder positiv noch negativ – deshalb: Purer Durchschnitt mit leisen Ausbrüchen nach oben.
Episode I: 3/5
Episode II: 3/5
Intermission: 5/5
Episode III: 2,5/5
Episode IV: 3,5/5

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The Boat That Rocked

Sympathische Charaktere, ein tolles Ensemble, unglaublicher Flair und Groove, dazu ein großartiger Soundtrack. Auch beim vierten oder fünften Mal standen mir am Ende die Tränen in den Augen – vor Glück und Freude. Etwaige kleine Mängel am Drehbuch sind mir da völlig wumpe. 

Radio Rock Revolution ist einfach nur gut. Rock n' Roll!

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Arrival

Wow, ich bin weggeblasen! Mit Arrival hat Regisseur Denis Villeneuve einen neuen Prototypen für intelligentes und realistisches Science-Fiction-Kino geschaffen. Toll und in allen Belangen ausgeglichene Geschichte, mehr als überzeugende Darsteller, wahnsinnig gute Optik und auch Sound und Soundtrack stehen dem in nichts nach. Damit ist Arrival einer der herausragenden und wichtigen Filme des Jahres und einer der ganz heißen, wenn nicht der heißeste, Anwärter auf den Spitzenplatz in meiner Jahres-Topliste. Und mehr denn je freue ich mich nun auf Villeneuves Blade Runner 2049!

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Phenomena

Ich weiß nicht, ob an der deutschen Synchronisation oder der bierseligen Runde lag, aber Phenomena wirkte auf mich zu großen Teilen eher unfreiwillig komisch, als spannend und bedrohlich. Klar gibt es gute und intensive Szenen und auch der (allerdings meistens sehr unpassende) Soundtrack gefiel mir echt gut – aber insgesamt erklärt sich für mich der Status des Films nach dieser Sichtung in keiner Weise.

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Tokyo Gore Police

Also wenn man den Machern eines lassen muss, dann ihre Kreativität. Völliger  Humbug, mal unterhaltsam weird, mal sehr ermüdend.

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Ben-Hur

Man kann 2016 eine neue Ben-Hur-Verfilmung ins Kino bringen – aber doch bitte nicht so. Der Film hat zwei ganz große Probleme, die ihn fast unerträglich machen: 1. Ist er kolossal fehlbesetzt mit zwei gesichtlosen und wenig sympathisch bis stocksteif aufspielenden Hauptdarstellern – und Morgan Freeman. Und 2. trieft er von der ersten Minute bis zum wirklich unfassbar schmierigen Ende nur so vor Cheesyness. Die Dialoge, die Charaktere selbst, ihre Handlungen und selbst die Actionszenen, die sonst noch recht ansprechend inszeniert sind. Ich hätte gerne eine schöne Neuinterpretation der Geschichte gesehen, aber leider ist diese Version fast unfreiwillig komisch in ihrem Kitsch und dem Actionfilm-Charakter, den der Film zwischendurch an den Tag legt, und unterhält eher dadurch, als durch Spannung oder Dramatik. Verschenkt und zu Recht gefloppt.

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Calvary

Schön schwarzhumorige und bittere Tragikomödie, die mit skurrilen und verschrobenen Charakteren und einer großartig murrigen Hauptfigur, nicht weniger großartig verkörpert durch Brendan Gleeson, aufwartet, aber vor allem in den schweren und melancholischen Momenten ihre volle Kraft entfaltet, zum nachdenken anregt und den Zuschauer mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt. Verdammt stark und intensiv!

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Joy

David O'Russel präsentiert die Geschichte einer starken Frau in einer von Männern dominierten Welt. Wie in Silver Linings Playbook präsentiert er unterhaltsame Charaktere – mit einigen Drehbuchschwächen schneidet der Film sich aber selbst ins Fleisch. Unglaubwürdig und sprunghaft, teilweise sehr zäh und insgesamt zu lang. Schade, schade, hier hatte ich mir mehr erhofft, vor allem weil die Darsteller erwartungsgemäß klasse sind. Trotzdem leider nur purer Durchschnitt.

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Imperium

Packender Thriller mit einem starken Daniel Radcliff in der Hauptrolle. Stellenweise ein wenig zu gewöhnlich in Charakterzeichnung und Story, aber durch und durch spannend und unterhaltsam.

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Bridesmaids

Obwohl ich in keinster Weise der Zielgruppe entspreche, hatte ich deutlich mehr Spaß als erwartet. Ebenso primitiv wie die aktuelle Hollywood-Durchschnittscomedy, aber mit höherer Trefferquote, was die Gags betrifft. Und Kristen Wiig ist klasse. Überraschenderweise echt okay!

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Dark Places

Hochklassig besetzter und gut gespielter Thriller der stimmungsvoll, aber unlogisch auf ein enttäuschendes Finale zusteuert.

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Steve Jobs

Auch beim zweiten Mal noch faszinierend und sehr unterhaltsam. Aber: bitte im Original schauen! Die Synchro tut dem Film wirklich nicht gut, wie ich gerade feststellen musste.

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Nerve

Harmlose Teenie-Version einer Idee, die ich gern als 60-minütige Black Mirror-Episode gesehen hätte. Unlogisch (vor allem in Charakterzeichnung und -entwicklung), klischeehaft und stellenweise stark aufgesetzt wirkend – aber mit gewissem Unterhaltungswert. Zumindest in den ersten zwei Dritteln.


... und schon ziemlich unglaublich und traurig, wie ein Film nach einem guten Start mit fortschreitender Filmdauer so ins bodenlos belanglos Schlechte abrutschen kann.

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Sully

Spannende, geschickt erzählte und toll gespielte Geschichte. Erfrischend knapp gehalten, spart aber dennoch nicht an Pathos – was man Regisseur Clint Eastwood aber sehr gerne verzeiht, da der Film ansonsten wirklich überzeugend und unterhaltsam ist. Dazu wirkt er wirklich frisch und nicht so gewöhnlich, wie ich erwartet habe und ist auch deswegen deutlich besser, als ich erwartet habe.

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Rogue One: A Star Wars Story

Ja, Rogue One ist nicht frei von Schwierigkeiten. Die Geschichte könnte ausgefeilter sein, die Balance zwischen ernsten und leichteren Momenten ausgewogener und warum sind eigentlich alle Druiden im Star Wars-Universum lustig bis nervige Comic Reliefs? 

Aber was soll denn jetzt die Rummäkelei? Fest steht: Rogue One zeigt mir noch deutlich mehr als Episode VII, warum ich dieses Universum so liebe. Mit so viel Liebe wurden die Schauplätze zum Leben erweckt, überall gibt es etwas zu entdecken, was die Star Wars-Welt gekonnt erweitert und stimmungsvoll ausbaut. Dazu gefällt der Ton, den Regisseur Gareth Edwards anschlägt, deutlich besser als noch in der neuesten Episode. Und wow, sieht der Film toll aus. Ganz abgesehen von Sound und Score. Und auch die Schauspieler sind allesamt toll – vor allem Ben Mendelsohn und Felicity Jones. Und schlussendlich traut er sich auch noch 'ne ganze Menge, was man von einem Disney-Blockbuster diesen Ausmaßes nicht unbedingt erwarten konnte.

Rogue One ist der Star Wars-Film, den ich immer sehen wollte! Da ich Episode VII 4 Sterne gegeben habe, müssen an dieser Stelle 4 1/2 her – und die gebe ich gerne, für ein fast perfektes Prequel zu Episode IV.

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X-Men: Apocalypse

Wie auch schon bei Batman v Superman hatte ich einigen Spaß beim Schauen des Films, auch wenn die eklatanten Mängel mehr als offensichtlich sind. Die Handlung ist Superheldenfilm-typisch völliger Humbug und krankt, wie bei den meisten seiner Blockbuster-Kollegen daran, dass man im letzten Drittel zu viel auffährt, versucht immer noch einen draufzusetzen, die Qualität dadurch aber rapide abnimmt und der zuvor vorhandene Flair und Spaß fast vollständig zugunsten von großer Action und überzogenen Wendungen verschwindet. Aber: wie in den Vorgängern wird die behandelte Zeit (diesmal die 1980er) wunderbar aufgegriffen und die (meisten) Schauspieler sind ebenfalls charismatisch und stark.

Damit ist die Apocalypse insgesamt schlechter als seine Vorgänger, aber noch immer ein recht unterhaltsamer Blockbuster mit einigen interessanten und stimmungsvollen Momenten.

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Poltergeist

Poltergeist atmet in jeder Sekunde feinste Spielberg-Luft. Dazu ist er liebevoll inszeniert und getrickst und bewegt sich darüber hinaus atmosphärisch wunderbar zwischen locker-sympathisch-humorvoll und gruselig-spannend-fantasievoll. Sicher nicht perfekt, aber zu Recht ein Klassiker, den ich leider viel zu spät für mich entdeckt habe. Unheimlich gut, mit Betonung auf "unheimlich".

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Money Monster

Clooney, Roberts und O'Connell spielen gut und überzeugend – aber leider ist der Film ansonsten fast frei von Spannung, hauptsächlich da man kein Interesse an den Figuren entwickelt, dazu unrealistisch, nicht im Ansatz glaubwürdig und zu allem Überfluss auch noch leicht vorhersehbar. 

Den Stoff hätte Uwe Boll bestimmt gerne verfilmt. Und das vielleicht sogar besser. Leider eine große Enttäuschung.

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Toni Erdmann

Wow, Toni Erdmann ist tatsächlich das angepriesene Brett. Durch seinen persönlichen und nahen Inszenierungsstil, seine vielen skurrilen Momente, die oft fremdschämen lassen und den diesen gegenüber gestellten emotionalen und bitteren Momenten entsteht so ein faszinierendes Familiendrama in satirischen Gewand, das von der ersten bis zur letzten Minute durch seinen ganz eigenen Vibe enorm zu unterhalten weiß. Vor allem die sympathischen Charaktere, die überspitzt, aber stets glaubwürdig sind und die Darsteller, die diese überzeugend und lebensnah darstellen stechen hervor. Darüber hinaus sind die Dialoge zwischen diesen, die ebenfalls immer realitätsnah und trotzdem oft sehr tiefgründig sind, ein wahres Highlight. 

Insgesamt ist der Film mit keinem anderen zu vergleichen. Einfach stark! Auch wenn bei der Laufzeit von über 2 1/2 Stunden hier und da Längen auftreten ist Toni Erdmann ein Meisterwerk, das Maßstäbe setzt.

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Yoga Hosers

Ohne jegliche Erwartungen an den Film heran gegangen und positiv überrascht worden – was aber nichts heißt. Ein paar mal gelacht, aber größtenteils geschämt.

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Rambo

Ich habe mir dieses Mal Stallones Extended Cut angesehen, der fast 10 Minuten länger als die normale Uncut-Fassung ist – allerdings keine einzige Gewaltszenen hinzufügt. Vielmehr versucht er die Hintergründe und Motivationen deutlicher zu machen und die Emotionalität zu heben. Besser macht das den Film nicht, schlechter aber auch nicht.

John Rambo ist und bleibt der wohl beste reaktionäre Actioner der letzten 20 Jahre und macht einfach Bock! Übertriebene Gewaltdarstellung bla, bla, bla. Genau sowas würde ich heute lieber viel häufiger im Kino sehen als den x-ten Fast And Furious oder Transformers. Für mich ein guter Film und ein Highlight in seiner Sparte – wenn man über den (leider wirklich sehr) offensichtlichen CGI-Einsatz beim Rumgeschlachte und die eindimensionale Zeichnung der Antagonisten hinweg sehen kann.

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Nuts!

Verrückt-beeindruckende Geschichte. Skurril, packend und insgesamt sehr filmisch erzählt. Wirklich nur zu empfehlen. 
Und warum hatte ich von John Brinkley vorher eigentlich noch nichts gehört? Was ein Typ...

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Now You See Me

Völliger Humbug. Furchtbar geschrieben und schwach inszeniert. Und selbst der großartige Cast bringt keinen wirklichen Spaß und wird vollkommen verschenkt. Now You See Me ist ganz fauler Zauber.

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